Blog: Das war unsere Hochzeitsfeier

Wir sagen "DANKE"!

Heute kamen die Danksagungskarten, die wir am Sonntag bei herrlichem Sonnenschein bei meinen Eltern auf der Terrasse gestaltet haben. Es hat uns großen Spaß gemacht die Karten zu gestalten. Wir möchten an dieser Stelle noch folgendes loswerden:

 

Herzlichen Dank!!! Wir hatten eine traumhafte Hochzeit - nicht zuletzt dank Euch! Für die vielen Überraschungen, Ideen, Glückwünsche und die mit viel Liebe ausgesuchten Geschenke möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Ihr habt es geschafft, diesen Tag für uns unvergesslich zu machen. Danke!


Besonders möchten wir uns nochmal bei unseren Eltern, Geschwistern, Trauzeugen Katharina und Martin, sowie allen die uns mit Rat und Tat zur Seite standen. An Pastoralreferent Alex Krause und Pfarrer Thiemann ein besonders Dankeschön für die wundervolle und persönliche Trauung. Dem Musikverein Rietheim-Weilheim und den Trossinger Bläserbuben danken wir für den tollen Musikzug, das Musikstück während der Trauung und dem Sektempfang. Herzlichen Dank an die PES: Alex, Michael, Florian und Tobias für die musikalische Untermalung während der Trauung und dem Sektempfang,ihr wart einfach toll.



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Geschenke auspacken

Vor unserer Hochzeitsreise sind wir leider nicht mehr dazu gekommen die vielen Karten zu lesen und Geschenke aufzumachen. Dafür hatten wir jetzt nach unserer Hochzeitsreise ausgiebig Zeit. Die 3 Wochen Hochzeitsreise haben wir benötigt um die Ereignisse auf uns wirken zu lassen. Wir haben erst einmal die toll verpackten Geschenke bestaunt und bewundert. Wir wollten das Auspacken genießen und noch einmal in Erinnerungen schwelgen. Und jetzt haben wir uns jeden Abend ein paar Karten oder ein / zwei Geschenke gegönnt. Wir waren unendlich gerührt wie viel Gedanken jeder einzelne sich mit seinem Geschenk oder Karte gemacht hatte. Es waren sehr schöne Karten dabei und die Geschenke so kunstvoll verpackt, dass es zu schade war um sie auszupacken. Wie viel Spaß wir beim Geschenke auspacken und Karten lesen hatten zeigen die Bilder. Vielen vielen Dank für eure Mühe und Gedanken, die ihr euch mit den Geschenken und Karten gemacht habt.

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Hallenabbau und Aufräumarbeiten

Nach dem rauschenden Fest von gestern ging es heute Morgen ans große Reinemachen. Wer feiern will und kann muss auch irgendwann mal seine Spuren beseitigen. Nach weniger als 4 Stunden Schlaf sind Ralf und ich heute Morgen ohne Wecker um kurz nach 8 wach geworden und wir waren trotz der kurzen Nacht sehr fit. Auf 9 Uhr hatten wir uns mit unseren Eltern und Geschwistern zum Aufräumen verabredet. Nach einer Tasse Kaffee bzw. Tee sind wir 2 schon einiges vorher Richtung Halle gezogen und hatten schon mal angefangen die Spuren des gestrigen Tages aufzuräumen. Irgendwie ist das Aufräumen immer viel schneller als das Aufbauen. Da der Caterer und die Bedienungen gestern Nacht noch gute Vorarbeit geleistet hatten ging es heute Morgen ziemlich schnell. Um 12 Uhr musste die Halle besenrein wieder übergeben werden. Wir hatten das locker in 3 Stunden geschafft und die verblieben Sachen waren zu Hause auch schnell versorgt.


Bei meinen Eltern warteten noch ein paar Gäste des gestrigen Tages mit denen wir gerne noch etwas Zeit verbrachten. Gegen Abend brachten wir Ralfs Pilgerfreund Julien auf den Bahnhof nach Spaichingen, aber nicht ohne ihm vorher noch ein wenig die Gegend zu zeigen.


Seit dem frühen Abend sind wir nun zu Hause und versuchen die Ereignisse der gestrigen Tages zu verarbeiten. Ehrlich gesagt dämmert es  uns noch nicht so richtig, dass wir gestern geheiratet hatten. Es schien heute noch alles so unwirklich. Die Geschenke hatten wir bis zu unserer Rückkehr von unserer Hochzeitsreise geparkt. Wir wären auch noch nicht in der Lage gewesen, diese zu verarbeiten und zu begreifen. 


Von unserer Hochzeitsreise könnt ihr an dieser Stelle die nächsten 3 Wochen lesen. Wir wünschen euch viel Spaß dabei und melden uns für heute ab. Bis in 3 Wochen.

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Unser großer Tag: kirchliche Hochzeit und Feier

Der große Tag, endlich ist er da! Wir konnten diesen Tag kaum noch erwarten. Als wir vor über einem Jahr mit der Planung unserer Hochzeit angefangen hatten, schien der Tag soweit weg zu sein und kaum zu greifen. Aber je weiter wir in der Planung voran kamen desto mehr Zeit verging und mit einem Mal ist der Tag greifbar da. Irgendwie ganz plötzlich und unerwartet, obwohl wir so daraufhin gefiebert hatten. Wir haben diesen Tag in großer Vorfreude erwartet, hatten viel Zeit und Mühe in die Planung gesteckt. Es steckte in jedem Planungsschritt viel liebe zum Detail, denn wir wollten nichts dem Zufall überlassen. Als wir mit der Planung angefangen hatten, hatten wir nur eine grobe Vorstellung und Ahnung dessen was wir wollten und je mehr Energie und Zeit wir rein gesteckt hatten desto deutlicher wurde das Bild. Und mit einem Mal waren die einzelnen Puzzelteile keine Einzelteile mehr, sondern ergaben ein großes und ganzes Bild. Ein Bild, ein Tag auf den wir uns sehr gefreut haben. Alle Puzzelteile ergaben einen Tag. Einen unvergesslichen und für uns wunderschöner Tag.

 

Der große Tag ist gekommen. Morgens um kurz 6 klingelt der Wecker erbarmungslos. Geschlafen haben wir wie Steine. Bis der Wecker geklingelt hat. Es heißt aufstehen, sich waschen und anziehen. Katharina wird bald hier sein um mich abzuholen. Um 7 müssen wir beim Friseur sein, der uns die Haare macht. Pünktlich kommt Katharina mit ihrem Renn-Mini angerast um mich abzuholen. Zum Glück musste ich an dem Morgen nicht fahren. Ich glaube ich hätte nicht einmal mehr gewusst wie man überhaupt Auto fährt. Auf dem Weg nach Tuttlingen offenbart mir Katharina, dass sie schon am Morgen ihre Connections hatte spielen lassen und uns frische Brezeln besorgt hat. Tee und Sekt hat sie auch schon dabei. Die idealen Voraussetzungen um in den langen Tag zu starten. 

 

Annika und Miriam erwarten uns schon beim Friseur und treten gleich in Aktion, damit wir eine Stunde später bei Sarah, der Kosmetikerin sein können. Die Stunde vergeht wie im Flug. Es wird geglättet, gesteckt, tupiert und gesprüht. Die Frisur soll schließlich den ganzen Tag lang halten und nichts soll verrutschen. Zwischendurch hatten wir das Gefühl vor lauter Harrspray nichts mehr zusehen. Etwas mehr als eine Stunde später sitzen wir wieder in Katharinas Renn-Mini und auf dem Weg zur Kosmetikerin. In der Zwischenzeit hatte es angefangen zu regnen. So ein Mist! Was wird aus unserer Fotolocation und dem Musikzug, denke ich mir. Na ja, wenn's regnet dann regnet's und wenn nicht dann nicht. Ändern können wir so wie so nichts. An jedem anderen Tag hätte ich mich darüber aufgeregt, aber an unseren Hochzeitstag war es mir irgendwie egal. Ändern hätten wir es eh nicht können.

 

Beim Gradmann erwartet Sarah uns bereits und auch bereit gleich ihr Werk zu vollbringen. Eine halbe Stunde später und mit Verzögerung in unserem gesamten Tagesablauf, sitzen wir wieder in Katharinas Renn-Mini wieder auf dem Weg nach Rietheim. Das beruhigende am eigenen Hochzeitstag ist: Es fängt nichts ohne einen selbst an. Also kein Stress und vor allem keine Panik schieben. Bei meinen Eltern in Rietheim wurden wir schon mit einem herrlichen Frühstück erwartet und alle waren sie schon da: meine Eltern, Oma, Opa, Gertrud, etc. Wider erwarten hatte ich zu diesem Zeitpunkt doch etwas Hunger und konnte tatsächlich trotz Nervosität etwas essen. Irgendwie war diese Nervosität etwas anders als 2 Tage zuvor bei der standesamtlichen Trauung. Man hat eigentlich mehr das Gefühl als ob einen eine tiefe Ruhe ergreift. Man denkt sich es kommt wie es kommt und man hat es einfach nicht in der Hand wie es kommt.

 

In der Zwischenzeit ist Ralf auch aufgestanden und hat sich auf den Weg nach Weilheim gemacht um seinen Hochzeitsanzug abzuholen. In Weilheim erwartete auch ihn ein Frühstück, das er gerne vertilgt hat. Zu Hause war der Kühlschrank leer, weil wir 2 Tage später auf Hochzeitsreise gingen. Nach dem Frühstück hat er sich dann auf den Weg nach Wurmlingen gemacht um seinen Pflichten als Bräutigam zu walten: den Brautstrauß und den Anstecker abholen, sowie den Strauß für meine Trauzeugin Katharina und den Anstecker für seinen Trauzeugen Martin. Schließlich sollten alle sehen, wer uns an dem Tag nicht von der Seite weicht. Das war auch die einzige Aufgabe an diesem Tag, die er zu erledigen hatte. In Rietheim erwartete ihn schon mein Bruder Jens. Zusammen wollten sie sich beim Anziehen unterstützen. Ich glaube Ralf war an dem Tag ganz froh, dass er keine Krawatte binden musste ;-) Katja hatte für Ralf die Jahrgänger übernommen.

 

Nach dem leckeren Frühstück machten Katharina und ich uns auf den Weg uns umzuziehen. Zum Glück war Gertrud gekommen um zu helfen. Die Mama selbst war viel zu aufgeregt und die Zeit drängte. Ralf würde jeden Augenblick vor der Tür stehen um mich für unseren Fototermin abzuholen. Umgezogen waren wir Mädels schnell, aber das Kleid musste ja wieder hergerichtet werden und das hat ein wenig gedauert. Gertrud mit ihren fachmännischen Hände hatte, aber alles im Griff. Und schon klingelte es an der Haustür....

 

Ralf, der ausnahmsweise mal pünktlich ist ;-) steht vor der Türe und ist bereit mich abzuholen. Natürlich wurde auch er von allen Seiten bestaunt. Gut sah er aus in seinem Anzug. Nun soll der entscheidende Augenblick für ihn kommen. Monatelang wollte er wissen wie das Kleid auszieht. Er hat jeden gefragt von dem er dachte, dass er es wissen könnte, aber keiner hatte ihm etwas verraten. Er hatte schon etwas bedenken, ob ihm das Kleid gefallen könnte. Als er mich dann aber gesehen hatte war er ganz hinweg weg. "Du siehst aus wie eine Prinzessin." 

 

Wenige Minuten später, nachdem auch ich bestaunt wurde, saßen wir im Auto auf dem Weg ins Freilicht Museum nach Neuhausen ob Eck. In der Zwischenzeit hatte es tatsächlich aufgehört zu regnen und die Sonne schien aus allen Löchern. In Neuhausen hatte es zum Glück nicht einen Tropfen geregnet gehabt an dem Morgen. Es war einfach herrlich. Wir waren fast alleine im Museum und konnten an unseren Lieblingsplätzen tolle und wunderschöne Bilder machen. Die Zeit verging wie im Flug. Null-Komma-Nix waren die 1,5 bis 2 Stunden, die wir die Bilder angesetzt hatten rum. 

 

Wieder in Rietheim angekommen, gab es zur Stärkung für alle einen Fleischkäswecken. Der Albtraum einer jeden Braut - das schöne weiße Kleid mit einem Ketchup- oder Senffleck. Ich hatte mich, aber abgedeckt und den Teller so gehalten, dass nichts passieren konnte. Das muss wohl lustig ausgesehen haben. Während wir beim Fototermin waren, hatte mein Papa Ralfs Pilgerfreund Julien vom Bahnhof abgeholt. Die Wiedersehensfreude der beiden war groß und es hatte uns sehr gefreut als er uns damals die Zusage geschickt hatte. Und die Zeit drängte schon wieder: wir mussten zu uns nach Hause und die ersten Musiker und Musikerinnen vom Musikzug begrüßen. Um spätestens kurz nach 14 Uhr wollten wir zusammen mit dem Musikzug und unseren Gästen in die Kirche laufen. Beide Musikvereine waren fast vollzählig und viele Verwandte und Freunde erwiesen uns die Ehre und sind mit uns zur Kirche gelaufen. Es war ein ganz besonderer Moment für uns beide als der Musikzug sich in Bewegung setzte und wir in Richtung Kirche zogen. Viele Menschen entlang der Strecke haben zum Fenster rausgeschaut. Schließlich war es schon eine Weile her, dass ein Musikzug durch Rietheim zog. Mit Marschmusik ging es zur Kirche. Wir waren viel zu früh dort. Ralf hatte etwas Panik geschoben, dass wir zu spät kommen könnten. So hatten wir wenigsten etwas Zeit zum durchatmen bevor die Trauung losging.

 

Vor der Kirche erwarteten uns bereits Pfarrer Thiemann und Alex mit den letzten Anweisung bevor die Trauung anfing. Es war schön noch ein paar Momente der Ruhe zu haben bevor wir vor den Traualtar traten. Die Kirche war voll. Wir waren überwältigt wie viele Leute gekommen waren, um mit uns unseren schönsten Tag zu feiern. Wir hatten beide nicht gedacht, dass die Kirche so voll wird. Pünktlich um halb 3 ging die Kirche los. Ralfs Freunde vom Posaunenquartett spielten zu unserem Einzug und die Zeremonie begann. Es war eine sehr kurzweilige Trauung und eine Trauung die auf uns zugeschnitten war. Wir hatten die persönliche Trauung, die wir uns gewünscht hatten. Es gab auch einiges zu lachen. Alex hatte eine lustige und schöne Predigt gehalten. Jetzt wissen alle wie es bei Kupferschmids daheim zugeht ;-) Es war eine sehr bewegende Trauung. Wir waren sehr gerührt mit wie viel Engagement die beiden Pfarrer sowie unsere anderen Akteure dabei waren. Wie schnell eine Stunde vorbei sein kann wussten wir gar nicht bis zu diesem Tag.

 

Draußen vor der Kirche wartete eine Überraschung auf uns. Die Musiker und Musikerinnen standen mit ihren Instrumenten Spalier und unsere Freunde aus dem Tanzkreis hatten sich auch dazu gestellt. Von Familie Ritter wurden wir mit einem Blumenregen übergossen. Es war sehr schön und wir haben mit der Sonne um die Wette gestrahlt. Wie es sich für eine Musikerhochzeit gehört, sind wir mit dem Musikzug in Richtung Gemeindehalle gezogen wo der Sektempfang und die Feier stattfinden sollte. Wir waren einfach überwältigt was Jasmin zusammen mit den Bedienungen gezaubert hatte. Es sah einfach nur toll und einladend aus. Wir hatten uns an einem schattigen Platz postiert um die vielen Gratulationen entgegen zunehmen. Wir waren gerührt wer alles an uns gedachte und zur Trauung gekommen war. Es war ein schönes Gefühl zusehen, dass wir vielen Menschen sehr wichtig sind. Im Hintergrund spielten abwechselnd das Posaunenquartett und die Musikvereine. Leider haben wir davon nicht so viel mitbekommen, hoffen aber, dass es unseren Gästen gefallen hat. Beim Sektempfang selbst hatten wir lediglich ein Glassekt und ein Teilchen. Wir waren einfach viel zu beschäftigt um uns mit allen zu unterhalten. Durst und Hunger hatten wir zudem Zeitpunkt eigentlich keinen.

 

Und allmählich ging der Mittag langsam in den Abend über, sodass es Zeit wurde die Halle für unsere geladenen Gäste zu öffnen. In der Zwischenzeit hatten wir erfahren, dass die Tische so eingedeckt waren wie wir es uns ursprünglich vorgestellt hatten. Der Ärger vom vorherigen Tag war auch schon längst verflogen. Um die Halle zu öffnen hatten wir uns überlegt Gruppenfotos mit unseren Gästen zu machen, damit wir auch später eine Erinnerung daran haben, wer alles mit uns gefeiert hatte. Den Anfang machte der Brauttisch. Sie sollten die übrigen Gäste in der Halle in Empfang nehmen und dafür sorgen, dass alles rund läuft. Jens und Martin waren damit beschäftigt die Leute für die einzelnen Bilder zusammen zusuchen. Was im einzelnen alles an dem Tag im Hintergrund lief werden wir erst später erfahren. Nach und nach füllt sich die Halle, so dass wir das Schlusslicht bildeten und die Feierlichkeiten losgehen konnten. Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass die Band mittlerweile auch schon eingetroffen war und Stellung bezogen hatte.

 

Die Feierlichkeiten konnten losgehen. Ralf hielt seine Rede und auch mein Vater. Es waren beides sehr schöne Reden. Leider bekommen wir den zeitlichen Ablauf nicht mehr ganz so hin .... Der Abend verging wie im Flug. Es wurde gegessen, getrunken, gelacht und viel getanzt. Wir waren sehr angetan von dem Büffet und dem Essen. Es war alles so toll hergerichtet und sah einfach zum Anbeißen aus. Wir hätten uns nie träumen lassen, dass es so toll aussehen und schmecken würde. Es war eigentlich fast zu schade um gegessen zu werden. Hunger hatten wir irgendwie immer noch nicht wirklich. Wahrscheinlich lag das an den Endorphinen und dem Adrenalin. Eine Sache stand uns noch bevor, vor der ich den meisten Respekt hatte - dem Hochzeitstanz. Zwischen der Hauptspeise und dem Nachtisch wollten wir es hinter uns bringen. Ich für meinen Teil wollte es hinter mich bringen. Ralf sah dem ganzen gelassen entgegen - gelernt ist gelernt. Irgendwann war der Zeitpunkt gekommen und es gab kein Entkommen mehr für mich. Die Band spielte die ersten Takte unseres Liedes und schon ging es los. Als wir zeigen wollten was wir in knapp 2 Jahren Tanzunterricht gelernt hatten blieb ich in meinem Kleid hängen. Also beließen wir es beim Grundschritt und irgendwie wollte das Lied kein Ende nehmen. Als die letzten Takte verklungen waren war ich froh, dass wir es hinter uns gebrachten hatten. Na ja, so schlimm war es dann doch nicht, aber irgendwie geschafft. Zur Belohnung gab es für uns beide die Hochzeitstorte. Die sah einfach toll aus. Wir konnten uns überhaupt nicht vorstellen wie sie aussehen wird, aber sie hat dennoch all unsere Erwartungen übertroffen.

 

Nachdem der offizielle Teil durch war, wurde ausgiebig getanzt und einige unserer Freunde hatten noch das ein oder andere Spiel vorbereitet. Es hat uns sehr gefreut, dass sich einige von euch so viele Gedanken gemacht haben womit ihr uns eine Freude machen könnt. Schön waren am Ende des Abends die Luftballons, die in den Himmel gestiegen sind. Und so vergingen die Stunden wirklich wie im Flug. Nach und nach verabschiedeten sich die ersten Gäste. Den letzten haben wir morgens um kurz nach 4 verabschiedet. Es war eine wirklich tolle Hochzeit. Noch kurz die letzten Handgriffe angelegt und dann sind wir selbst auch heimgegangen. Ich glaube wir waren kurz nach halb 5 in unserer Wohnung. Eigentlich wollten wir die paar Meter von der Halle bis zur Wohnung heimlaufen, doch wir waren zu müde und die Füße taten uns weh. Zu Hause angekommen, wartete noch eine kleine Überraschung auf uns. Mehr wird nicht verraten ... nur soviel: wir waren im siebten Himmel...

 

Wir hatten einen traumhaften und unvergesslichen Tag!

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Aufbau der Halle

Der Countdown ist angelaufen, nur noch wenige Stunden bis zu dem schönsten Tag in unserem Leben und der rauschenden Party. Der heutige Tag fing früh an, denn es gab noch viel zu tun. Zuerst haben wir bei meinen Eltern vorbei geschaut um noch die Reste von unserer Standesamtsfeier zu beseitigen. Anschließend hieß es unsere Autos mit allem was wir für den heutigen Tag benötigen würden zu beladen: Deko, Kirchenhefte, Stehtische, Bierbänke, etc. Ganz wichtig war unseren Plan mit der Aufgabenverteilung und die Liste mit den wichtigen Telefonnummern nicht zu vergessen. Mit voll gepackten Autos machten wir uns zur vereinbarten Zeit auf in die Halle. Zum Glück war der Schulunterricht heute früher beendet als sonst, so dass wir schon früher in die Halle konnten. Unsere Helfer waren pünktlich wie die Maurer und bereit zum Einsatz.


Nun galt es Hand in Hand zu arbeiten und die Halle zu bestuhlen, damit der Caterer mit seinen Leuten ans Werk gehen konnte. Während der Caterer mit seinen Leuten ihr Werk vollbrachten, arbeiteten wir mit unseren Helfern an den weiteren Punkten unserer To-Do-Liste. Während ich in der Halle die Stellung hielt, nahm sich Ralf die Kirche mit 2 unserer Helfer vor. Auch diese wollte für den morgigen Tag hergerichtet werden. In der Zwischenzeit ging es in der Halle drunter und drüber. Stress und Ärger machte sich breit - der Caterer hatte nicht wie vereinbart sein Besteck mitgebracht, sondern das zusammengewürfelte aus der Halle benutzt, auch hatte er nicht genügend Tischdecken dabei. Es lief nicht wie geplant :-( Das Tischdeckenproblem war schnell gelöst und für das Besteckproblem fand sich zum Glück auch schnell eine Lösung - dank Katja. Bis wir die Sache mit dem Besteck klären konnten würde uns das Besteck erst einmal weiterhelfen.


Nach dem die ersten Probleme behoben waren lief es wieder am Schnürchen. Ralf konnte den Caterer ausfindig machen und mit ihm das Problem mit den Tischdecken und Besteck klären. Am nächsten Morgen sollte das alles behoben werden und alles wäre so wie wir uns es vorstellen würden. Hoffen wirs! So konnten wir Mädels uns der schönsten Sache widmen - die Tische dekorieren. Ein Mustertisch und schon legten die fleißigen Hände los. Es war unglaublich was wir alles in der kurzen Zeit geschafften hatten. Die Halle war je weiter wir voran kamen, kaum wieder zu erkennen. Schon bald waren die Tische hergerichtet, die Fenster dekoriert, das Foyer hergerichtet, der Sektempfang vorbereitet, etc. Zwischendurch schauten unsere Helfer für den morgigen Tag rein und holten sich die letzten Anweisung ab. Die ersten Puzzelteile der langen Vorbereitung begannen sich nach und nach zusammen zufügen. Es war schön zu sehen. Ralf musste zwischendurch auch mal zwischen Mutter und Tochter schlichten weil die Nerven etwas blank lagen und sich auch die Nervosität auf den morgigen Tag bemerkbar machte.


Nach 4 bis 5 Stunden harter arbeit war alles fertig und wir auch. Die Halle sieht einfach toll aus und wir können den morgigen Tag kaum noch erwarten, wenn die letzten Puzzelteile zusammenkommen und alles das Große und Ganze ergibt. Jetzt geht's für uns ab ins Bett damit wir für den morgigen Tag fit sind. Die Nacht wird schon ziemlich früh vorbei sein. 

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Standesamtliche Hochzeit und Annes Geburtstag

Ralf und ich haben heute Nacht wunderbar geschlafen. Von Aufregung keine Spur. Wir waren so müde von den Vorbereitungen des gestrigen Tages und dem Polterabend, dass wir keine Zeit hatten aufgeregt zu sein. Jens hatte uns am Tag vorher für den heutigen Tag zum Frühstück ins Krachenfels eingeladen. Mein Geburtstagsgeschenk von ihm und als Ablenkung, damit die Zeit bis zum Nachmittag schneller vorübergeht.


Nach einem herrlichen Frühstück mit meinen beiden Männern, bin ich weiter zum Friseur um mich haartechnisch stylen zu lassen und Ralf und Jens sind wieder nach Hause gefahren. Auf dem Heimweg noch schnell den Strauß für die Trauung am Nachmittag abgeholt. Irgendwie wollte die Zeit nicht so recht für die beiden rumgehen, sodass sie kurzer Hand zum Hermko gelaufen sind um sich noch mit Unterhemden für die kommenden Tage einzudecken. Das nenn ich mal last minute shopping. Die zwei hatten echt Nerven.


Zu Hause angekommen fand ich einen nervösen und hibbeligen Ralf. Zugegeben bei mir stieg auch so langsam die Nervosität. Was würde uns nachher auf dem Standesamt erwarten und werden den auch alle pünktlich sein. Vor lauter Nervosität waren wir viel zu fertig. Ralf und ich mussten uns irgendwie beschäftigen und haben uns viel zu früh für die Trauung gerichtet. Auch waren wir viel zu früh am Rathaus und haben ungeduldig auf unsere Eltern, Geschwister, Omas und Opa, sowie Trauzeugen gewartet. Die Zeit wollte einfach nicht rumgehen. Zu unserer Erleichterung haben wir festgestellt, dass wir nicht die Einzigen waren die Nervös waren. Unsere Eltern waren es auch.


Im Trauzimmer angekommen stieg unsere Nervosität weiter ins unermessliche. Wir beide konnten uns nicht daran erinnern jemals so nervös gewesen zu sein. Kaum hatten alle Platz genommen ging es auch schon los mit der Zeremonie. Sandra hatte eine wunderschöne Rede gehalten, in der sie einen kurzen Abriss unseres gemeinsamen Weges und unseren Ecken und Kanten mit einfließen ließ. Es war auch eine sehr persönliche Rede, die unseren Angehörigen sehr gefiel und uns alle darin erkannt haben. Natürlich gab es den offiziellen Teil, in der man unsere persönlichen Angaben verlas und uns die alles entscheidende Frage stellte, die wir beide mit "JA" beantwortet haben. Es war geschafft und irgendwie schien die Aufregung ganz umsonst gewesen zu sein. Später an dem Abend hatten wir uns gefragt warum wir eigentlich so aufgeregt waren. 


Nachdem uns alle gratuliert, umarmt und geherzt hatten gab es noch einen kleinen Sektempfang im Rathaus. Ein paar Minuten für uns um die ganze Situation auf uns wirken zulassen. Ich denke aber dass uns das ganze Ausmaß erst Tage später bewusst werden wird. Gut gelaunt und fröhlich machten wir uns auf den Weg zu meinen Eltern um den ersten Teil der Feierlichkeiten zu begießen. Noch einen kurzen Stop beim Bäcker um unsere Torte abzuholen und dann ab in die Hölderlinstraße. Erst da wurde uns bewusst wie schön der Tag (wettertechnisch) eigentlich ist. Bei strahlendem Sonnenschein saßen wir unter den Pavillions und aßen Kuchen und tranken Kaffee. Es gab eine große Auswahl an Kuchen und Ralf und ich haben das mit der Torte anscheiden geübt ;-) Es war ein toller und gemütlicher Nachmittag. Genau so hatten Ralf und ich uns unsere standesamtliche Hochzeit vorgestellt. Einfach eine gemütliche und tolle Gartenparty.


Zwischen Kaffeezeit und Abendessen hatte man sich die Zeit mit Quatschen, Gelächter und Geschenke auspacken verbracht. Die Zeit, die am morgen nicht verstreichen wollte verging jetzt wie im Flug. Gegen später zeigte sich das Wetter nicht mehr von seiner Sonnenseite, so dass wir ins Haus flüchten mussten. Aber dem schlechten Wetter zum Trotz haben wir abends trotzdem gegrillt und unsere Feier in vollen Zügen genossen. Zum Essen gab es das was wir im Sommer gerne essen: Fleisch und Gemüse vom Grill, reichlich Salate, verschiedene Soßen und Brot. Auch beim Salatbüffet haben sich die Mamas nicht lumpen lassen.


Zur später Stunde ließ es sich der Musikverein nicht nehmen uns ein Ständchen zur Hochzeit und mir ein Ständchen zum Geburtstag zu spielen. Trotz dass es am frühen Abend geregnet hatte konnte man sich zu später Stunde wieder draussen aufhalten. Es war toll, dass der Musikverein uns diese Ehre hat zu Teil werden lassen. So wurde nach den Ständchen gemütlich zusammen bis in die frühen Stunden gefeiert. Und schon war Teil eins der Feierlichkeiten vorüber. Morgen wartet ein langer Tag auf uns und der eigentliche Höhepunkt kommt erst noch.


Wir möchten an dieser Stelle erwähnen, dass man uns diese tolle Gartenparty zur Hochzeit geschenkt hatte und wir sehr froh waren, dass wir uns nicht zusätzlich auch noch um dieses Fest kümmern mussten. Sonst wären wir wahrscheinlich in einem Restaurant gewesen und es wäre nicht so gemütlich zugegangen. Alles was wir tun mussten war zu sagen was uns so vorschwebt und wie viele Personen wir erwarten. Alles andere lag in den Händen unserer Eltern. Nochmals vielen lieben Dank an Mama und Papa! Und die helfenden Hände drumherum, die uns einen gemütlichen Tag beschert haben. Vielen lieben DANK!!!

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Brautkleid abholen

Nachdem ich heute Morgen etwas mehr als 2 Stunden bei der Kosmetik war - dieses Mal Maniküre und Pediküre - bin ich zu meinen Eltern nach Hause geeilt wo mein Papa mich schon erwartete. Zusammen sind wir ins Brigachtal gefahren um mein Brautkleid abzuholen. Wir waren schon etwas spät dran und zu allem Unglück war auch noch ein Unfall zwischen Schwenningen und Villigen. Etwas verspätet kamen wir im Brautmodengeschäft an wo man uns schon freudig erwartete. Alles war schon bereit zur letzten und finalen Anprobe vor der Hochzeit. Meine größte Sorge war ob alles passt und ich nicht noch mehr abgenommen hatte. Aber alle Sorgen waren umsonst. Das Kleid saß wie angegossen und alles andere drumherum passte perfekt zusammen. Der Papa war megastolz und sichtlich gerührt. Er hat auch einen bleibenden Eindruck bei den Damen im Brautmodengeschäft hinterlassen. Es gibt nicht mehr viele Papas, die so sind wie meiner. Vielen Dank Papa!

Zu Hause bei meinen Eltern, haben meine Mama und ich alles in meinem ehemaligen Kinderzimmer für den Samstag hergerichtet. Das Kleid hing an seinem Platz und alle Accessoires lagen bereit. Der Samstag kann kommen. Den Rest des Tages haben wir Mädels damit zugebracht das Haus von oben bis unten zu putzen und für die kommenden Tage herzurichten. Es war ein toller Tag!

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Polterabend - total überrascht!!!

Heute Abend sitzen wir gemütlich bei Annes Eltern im Garten - schon mal die Pavillions probesitzen, dann heißt es plötzlich: ihr müsst jetzt gehen, wir wollen auf's Sofa,... häääää? Also ich bestell noch ne Lasagne in der Pizzeria Traube zum Abendessen, fahr heim, und was seh ich, viele Leute vor unserm Haus, macht mich schon mal stutzig,.. und das Gefühl sollte sich bewahrheiten: Katharina hatte spontan einen Polterabend organisiert und Annes Eltern, Großeltern, Ralfs Mutter sowie einige Mädels aus dem Musikverein animiert,... und wir hatten ganz schön was zu tun die ganzen Scherben aufzufegen,...trotzdem, es war einfach schön! Vielen Dank Katharina! Wir beide sind jetzt zwar ziemlich betrunken, aber was solls, flux ins Körbchen und schlafen, damit wir morgen zur standesamtlichen Trauung fit sind! Bis morgen dann!

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Hochzeitsanzeige im Gemeindeblatt!

...und heute kam auch unsere Hochzeitsanzeige im Gemeindeblatt Rietheim-Weilheim... sieht schick aus, gell?

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Kühlanhänger geholt und geladen

Heute haben wir, Hans-Peter, Jens und ich in Deilingen den Kühlanhänger geholt und über Böttingens Höhen nach Weilheim gezogen, dort in der Brauerei mit köstlichen Getränken beladen und dann nach Rietheim in die Hölderlinstraße zum Parken und Kühlen, noch den Wein eingeladen, das wars fürs erste. Wir werden bei dem heißen Wetter definitiv kühle Getränke haben! Danke an den Kühlwagenverleih Hoffmann!

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Kirchen- bzw. Liedhefte sind fertig

Juhuuuu! Eben das letzte Liedheft für die Kirche gefaltet und getrackert! Alles fertig, 160 Liedhefte sind gefaltet und schön sauber von Hand getackert! Danke fürs Drucken an den Copyshop Spaichingen!

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Organisatorisches

Heute standen auch wieder etliche "to-do's" auf der Liste, die abgearbeitet werden wollten. Nach einem gemeinsamen frühen Frühstück beim Schneckenburger ging Anne zur Kosmetik, und ich erstmal zur Friseurmeisterin meines Vertrauens "Julia" beim "Schnittpunkt" in Immendingen. Sie hat mir wie immer eine top Frisur geschnitten, damit bin ich auf jeden Fall mal bereit für die Hochzeit! Danach noch mit Marco die Übergabe der TBB Kaffeemaschinen, Streckenbegehung,... Liedhefte vom Copyshop abholen und schon mal anfangen mit falten  und Tackern,... das wird noch dauern, 160 Hefte à 30-40 Sekunden pro Heft,... was solls, man macht es ja gerne.... Und parallel zu dieser tristen Tätigkeit hat Anne ihr Hochzeitskleid abgeholt, übrigens zusammen mit ihrem Dad,... der mords stolz war!!!!!!!!!!!!!

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Wurstsalat - come together Oma Elke und Opa Heinz mit Ralfs Eltern

Heute hatten wir zum traditionell badischen Wurstsalat mit Brägele und Bibiliskäs Essen eingeladen, damit sich Annes Oma und Opa und Ralf Eltern mal kennenlernen. Bisher kanten sie sich nur über Bilder. Es war ein schöner, gemütlicher Abend, mit viel Lachen, Bilder von La Palma gucken, gutem Essen,.... Danke Euch allen dass ihr da wart!

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Spargelessen mit Oma Elke und Opa Heinz

Endlich,... Oma Elke und Opa Heinz sind aus La Palma hier gelandet, extra für unsere Hochzeit hergekommen! Danke ihr beiden, das freut uns total! Heute hatten wir tollles Spargelessen bei Andrea und Hans-Peter - lecker Kaiserstühler Spargel und Kartoffel! Herzlich willkommen Oma und Opa im Ländle!

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